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Was macht eigentlich die GEMA
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Die GEMA

Die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ist die seit 1933 staatlich legitimierte Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken wahrnimmt, die als Mitglied in ihr organisiert sind. Da es sich um einen wirtschaftlichen Verein handelt, beruht seine Rechtsfähigkeit auf staatlicher Verleihung.

Die Generaldirektion der GEMA befindet sich in München und Berlin, weitere Bezirksdirektionen befinden sich in Berlin, Dortmund, Dresden, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

Zu den Aufgaben der GEMA gehört neben der unkomplizierten Vergabe von Rechten zur öffentlichen Musiknutzung auch die Weiterleitung der Lizenzzahlungen an die Urheber, also Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken. Die GEMA unterliegt einem doppelten Kontrahierungszwang, d. h. sie ist auf der einen Seite ihren Mitgliedern gegenüber verpflichtet, die ihr übertragenen Rechte wahrzunehmen. Auf der anderen Seite ist sie aber weiterhin in der Pflicht, dem Musiknutzer diese Rechte auf Nachfrage gegen Entgelt einzuräumen.

Zusätzlich hat die GEMA das Inkassomandat für weitere Verwertungsgesellschaften, wie z. B. GVL - Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH, VG Media - Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen mbH, VG Wort - Verwertungsgesellschaft Wort und VG Bild-Kunst - Künstler, Fotografen und Filmurheber.

Für die Aufführungs- und Senderechte hat die GEMA mit 73 ausländischen Schwestergesellschaften Gegenseitigkeitsverträge abgeschlossen. Für die mechanischen Vervielfältigungsrechte gibt es Gegenseitigkeitsverträge mit 51 verschiedenen Verwertungsgesellschaften. Ein Gegenseitigkeitsvertrag dient der wechselseitigen Rechteeinräumung; dabei überträgt die ausländische Verwertungsgesellschaft die Aufführungs- und Senderechte sowie Vervielfältigungsrechte des gesamten Repertoires zur Wahrnehmung im Hinblick auf in Deutschland stattfindende Verwertungen auf die GEMA, und die GEMA räumt ihrerseits umgekehrt den ausländischen Verwertungsgesellschaften für deren Bereich die entsprechenden Rechtspositionen ein. Die jeweils fremde Gesellschaft nimmt für die wahrnehmende Verwertungsgesellschaft dabei die Stellung einer Treuhänderin wahr: Sie hat keinen Einfluss darauf, wie und wann die andere Verwertungsgesellschaft die vereinnahmten Tantiemen an ihre Urheber ausschüttet.

Sie möchten noch mehr über die GEMA erfahren? Dann besuchen Sie die GEMA im Internet.